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Foto: DB AG/Georg Wagner

Trassenkorridorspektrum im Bahnprojekt Fulda–Gerstungen deutlich verringert

Am 2. Juli 2021 fand die neunte Sitzung des Beteiligungsforums zum Bahnprojekt Fulda–Gerstungen statt. Vertreter:innen von rund 50 Institutionen nahmen an der Online-Sitzung teil.

Im Fokus standen die Ausführungen zu den geologischen und geotechnischen Risiken im Suchraum des Bahnprojektes Fulda–Gerstungen. Aufgrund der im Boden vorhandenen aktiven Chloridkarste kann es zu Bewegungen im Untergrund kommen. Diese Bereiche werden für den langfristigen Betrieb von Hochgeschwindigkeitsstrecken mit einem hohen Tunnelanteil als sehr ungünstig eingestuft. Aus diesem Grund werden die Trassenkorridore nicht weiterverfolgt, die in Michelsrombach ausfädeln und südöstlich in Richtung Gerstungen führen.

Des Weiteren stellte die DB Netz dem Beteiligungsforum die Ergebnisse zum Vorschlag der Stadt Bebra zu einem Fernverkehrshalt „Bebra Süd“ vor. Der vorgeschlagenen Linienverlauf wird im Trassenfindungsprozess nicht weiter berücksichtigt, da er unterirdisch Wasserschutzgebiete und oberirdisch naturschutzfachliche Gebiete durchquert. Weitere Konflikte, u.a. mit der vorhandenen Bebauung, wären für die Errichtung des Fernverkehrshaltes in Kauf zu nehmen.

Das 10. Beteiligungsforum findet am 6. Oktober 2021 statt. Die DB Netz wird die Ergebnisse des Segmentvergleichs vorstellen und mögliche Varianten für den Verlauf der Bahnstrecke aufzeigen.

Die Präsentation zum 9. Beteiligungsforum finden Sie hier.

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