Wie wird eine Antragsvariante ermittelt?

Ziel der Vorplanung ist es, eine Vorzugsvariante zu erarbeiten, die bei den Bürgern auf Konsens stößt und somit eine möglichst hohe Planungssicherheit bietet. Um dies zu erreichen, bezieht die Bahn Bürgerinnen und Bürger im Rahmen der frühen Öffentlichkeitsbeteiligung von Anfang an in die Planungen ein.

Vor Beginn der Umweltverträglichkeitsstudie (UVS) wird zunächst ermittelt, in welchen Bereichen des Suchraums eine Trasse auf die wenigsten Widerstände wie beispielsweise Siedlungsflächen, Trinkwasserschutzgebiete oder Naturschutzgebiete stößt. Anschließend werden die Trassenvarianten analysiert und verglichen, um eine Vorzugsvariante zu ermitteln. Diese wird dann einer Detailanalyse unterzogen, bei der alle relevanten Kriterien berücksichtigt werden. Als Ergebnis dieses Prozesses erhält man die Antragsvariante, die in Summe die geringsten Auswirkungen auf alle Schutzgüter hat und auch verkehrlich, technisch und wirtschaftlich am besten abschneidet.

Aktuelle Meldungen

Antragskonferenz zum Raumordnungsverfahren am 14. August 2019 in Bad Hersfeld

Das Regierungspräsidium Kassel hat Informationen zum Bahnprojekt Fulda-Gerstungen auf seiner Website veröffentlicht. Die Tischvorlage zur öffentlichen Antragskonferenz steht zum Download zur Verfügung.

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