Foto: RAIL.ONE/Reinhard Mederer

Erschütterungen

In der Umgebung einer Eisenbahnstrecke können Erschütterungen auftreten, die auch für den Menschen wahrnehmbar sind. Diese Erschütterungen werden im Bundesimmissionsschutzgesetz (BImSchG) ausdrücklich erwähnt. Das Gesetz enthält jedoch keine verbindlichen Regelungen zu Immissionsgrenzwerten beziehungsweise zu Prognose- und Beurteilungsverfahren für Immissionen infolge von Erschütterungen. Daher greift die Bahn bei ihren Planungen auf technische Regeln wie DIN-Normen oder VDI-Richtlinien (vom Verein Deutscher Ingenieure aufgestellte Richtlinien) und die aktuelle Rechtsprechung zurück.

Diese Vorgabe wird auch beim Projekt Ausbaustrecke/Neubaustrecke Fulda–Gerstungen angewendet. Im derzeitigen Planungsstadium liegen allerdings noch keine Messdaten oder Berechnungen vor. Grundsätzlich versucht die Bahn, die Belastung durch Erschütterungen so gering wie möglich zu halten.

Wie entstehen Erschütterungen?

Fahrende Züge erzeugen mechanische Schwingungen, die entweder als Körperschall über das Erdreich oder durch die Luft übertragen werden. Körperschall, der mit zunehmendem Abstand abnimmt, breitet sich im Erdreich wellenförmig aus und kann über das Fundament in ein Gebäude übertragen werden. Im Gebäude können durch die Wellen des Körperschalls Schwingungen auftreten, die Wände und Decken vibrieren lassen. Werden durch die Schwingungen der Decken und Wände hörbare Schallwellen erzeugt, spricht man von sekundärem Luftschall.

Wie können Erschütterungen vermieden werden?

Zum Schutz vor Erschütterungen werden beispielsweise Unterschottermatten unter Schotter, Schwellen und Gleise gelegt. Dadurch werden die für die Schallbelastung verantwortlichen Frequenzen beseitigt.

Aktuelle Meldungen

Beteiligungsforum des Bahnprojektes Fulda–Gerstungen nimmt seine Arbeit auf

Am 18. Juni 2018 trafen sich rund 60 institutionelle Vertreter des Beteiligungsforums im Saal des Kommunikationsmuseums „Wortreich“ der Stadt Bad Hersfeld zur ersten konstituierenden Sitzung des Beteiligungsforums.

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